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Freizeisymbole Greifenstein

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Der „Leonhard-Hörpel-Weg“

Adolf Weiss DenkmalIm Gedenken an den bekannten Westerwälder Heimatforscher Leonhard Hörpel entstand  dieser schöne Rundwanderweg am Knoten. Über rund 15 km führt diese ausgeschilderte Wanderung durch das Schaffensgebiet von Leonhard Hörpel und erschließt einige Sehenswürdigkeiten der Region.

Die als Rundwanderung angelegte Tour bietet verschiedene Einstiegsmöglichkeiten. Unterwegs schweift der Blick dabei über den Westerwald und den Taunus bis hin zum Großen Feldberg (881m).Der Wanderweg führt zu einem wunderschönen Rastplatz unter einer riesigen Linde an der ehemaligen Heilig-Kreuz-Kirche, von der sich leider nur noch die Grundmauern erahnen lassen. Einige Informationstafeln bieten aber weitergehende Informationen. Über kleine Pfade durch Wiesen und Felder erreicht man den Wald.

Von hier aus führen gut ausgebaute Wege bis zur Tongrube oberhalb Arborns. Bis auf ein kurzes Stück auf pfadigem Weg wandert man nun auf breiten und ausgefahrenen Wegen weiter in Richtung Nenderoth. Kurz vor dem Ort leitet uns der Leonhard-Hörpel-Weg am Ortsrand Nenderoth vorbei, wo nun der Aufstieg in Richtung Nenderother Wasserfall beginnt.

Hierbei handelt es sich nicht um einen Wasserfall im klassischen Sinne, wo sich tosende Wassermengen über hunderte Meter in die Tiefe stürzen, vielmehr sucht sich hier ein kleiner Bach seinen Weg durch einen mit Basaltbrocken gespickten Steilhang. Überall plätschert und gluckert es, und die aufgestellten Ruhebänke laden zur ausgiebigen Rast ein, um die ruhige Atmosphäre auf sich einwirken zu lassen.

Dem Weg weiter folgend gelangen wir durch den Wald zur nächsten Sehenswürdigkeit dieser Tour, dem Adolf-Weiss-Denkmal am Knoten. Dem Heimatdichter Adolf Weiss ist der Westerwaldgruß „Hui! Wäller? Allemol!"zu verdanken.

Auf den letzten Metern bis zum Denkmal können interessierte Wanderer noch ihre Kenntnisse in Sachen „Heimische Bäume" testen, denn am Wegesrand wurden einige Bäume gepflanzt und es gilt, deren Namen zu erraten. Das Denkmal selbst lädt mit einigen aufgestellten Ruhebänken zur Rast ein und man kann hier die schöne Heidelandschaft genießen. Frisch gestärkt gelangt man auf direktem Weg zum Knotengipfel. Am Gipfel (605m) wurde zusätzlich zu einem unscheinbaren Steinbrocken mittlerweile ein echtes Gipfelkreuz errichtet und wer mag, kann sich in dem ausliegenden „Gipfelbuch" verewigen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: www.ich-geh-wandern.de