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„Risikogruppen müssen ganz besonders im Fokus stehen!“- Der Lahn-Dill-Kreis informiert

Pressemitteilung Nr. 084/2020, 23. März 2020

 

Corona-Ausbreitung: Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen schützen / Zeit gewinnen, um Kliniken weiter vorzubereiten

Wetzlar/Dillenburg/Herborn (ldk): Es gibt bestimmte Risikogruppen, für die eine Infizierung mit dem Corona-Virus besonders gefährlich ist: Ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen – beispielsweise am Herzen, der Lunge, Diabetiker und Patienten mit einer Krebserkrankung – Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, Raucher und ältere Personen mit Grunderkrankungen – bei zwei Faktoren ist die Gefahr noch höher. All diese Menschen haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf von Covid-19.

„Diese Risikogruppen müssen jetzt ganz besonders im Fokus stehen“, appelliert Dr. Gisela Ballmann, Leiterin des Kreis-Gesundheitsamtes in Herborn. Das Gesundheitssystem und damit insbesondere auch die Kliniken im Landkreis müssen weiterhin handlungsfähig bleiben. Es darf zu keiner Überlastung kommen. Das Risiko sich zu infizieren, muss deshalb drastisch auf ein absolutes Minimum reduziert werden. „Das sind eine Aufgabe und eine Verantwortung, die uns alle betrifft. Es gibt keine Ausnahmen. Wir alle haben dafür Sorge zu tragen, dass unsere Kliniken einsatzbereit bleiben können, um Menschen zu behandeln, bei denen ein schwerer Verlauf von Covid-19 auftritt“, betont Landrat Wolfgang Schuster. „Ich möchte noch einmal ganz deutlich werden: Bleiben Sie zuhause. Meiden Sie Kontakte. Die Lage ist ernst. Wir müssen Zeit gewinnen!“ Der Faktor Zeit ist deshalb so wichtig, damit sich die Kliniken weiterhin aufrüsten und vorbereiten können.

Was Menschen mit erhöhtem Risiko beachten sollten

Generell sollten Risikogruppen die allgemeinen Verhaltensregeln gut verinnerlichen und stets danach handeln: Richtiges Händewaschen und Einhaltung eines Abstandes von zwei Metern zu anderen. Damit reduziert sich das Risiko sich zu infizieren. Zudem ist es wichtig, dass mögliche Symptome schon sehr früh erkannt werden, um rasch weitere Behandlungsmaßnahmen einzuleiten und damit einen schweren Krankheitsverlauf nach Möglichkeit abzufangen. „Eltern sollten ihren Kindern erklären, dass sie vorerst ihre Großeltern nicht besuchen können. Kinder haben häufig so milde Krankheitsverläufe, dass man das Virus nicht einmal als solches identifiziert“, erklärt Dr. Gisela Ballmann weiter. Erwachsene Kinder sollten notwendige Besorgungen für Ältere übernehmen, wie zum Beispiel Einkaufen gehen, damit sich die Alten nicht in Supermärkten infizieren.

Die wirksamsten Mittel, um die Zahl der Infektionen möglichst lange möglichst gering zu halten, ist: Soziale Kontakte meiden, wenn möglich zuhause bleiben, Hygieneregeln einhalten, Risikogruppen schützen, Abstand halten.

Aktuelle Informationen sind unter www.lahn-dill-kreis.de/corona zusammengefasst.

Omopa